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Osteopathie

Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass ich ab sofort durch den Verband freier Osteopathen e.V. zertifizierte Osteopathin bin und die Behandlungen größtenteils durch die Krankenkassen erstattet werden.
Zögern Sie nicht, mich anzusprechen!

 

Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine ganzheitliche Heilmethode, die auf der Annahme beruht, dass der menschliche Körper in der Lage ist, sich selbst zu heilen, solange er in einem harmonischen Gleichgewicht ist. Osteopathie geht davon aus, dass alle Strukturen des Körpers, wie Muskeln, Knochen, Organe und Gefäße, miteinander verbunden sind und in Wechselbeziehung stehen. Ein Osteopath versucht daher, durch manuelle Techniken Blockaden im Körper zu lösen und das Gleichgewicht wiederherzustellen. Dies kann bei verschiedenen Beschwerden und Störungen helfen, zum Beispiel bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Schulter- und Nackenproblemen oder Verdauungsbeschwerden. Osteopathie wird von einigen Krankenkassen als alternative oder ergänzende Behandlungsmethode anerkannt, in einigen Fällen wird sie jedoch auch auf privater Basis angeboten. 

Was sind die Vorteile der Ostepathie?

Die Osteopathie wird von vielen Menschen als sinnvolle Ergänzung oder Alternative zur Schulmedizin betrachtet und kann in bestimmten Fällen dazu beitragen, Beschwerden zu lindern oder sogar zu beseitigen. Einige mögliche Vorteile der Osteopathie sind:

Osteopathie konzentriert sich auf die Ursache von Beschwerden und nicht nur auf die Symptome. Der Osteopath versucht, das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen, anstatt nur Schmerzmittel zu verordnen.

Osteopathie ist eine sanfte Behandlungsmethode, die keine Medikamente oder invasive Eingriffe erfordert. Sie kann daher für Menschen geeignet sein, die auf bestimmte Medikamente oder Eingriffe nicht ansprechen oder diese vermeiden möchten.

Osteopathische Behandlungen können bei vielen verschiedenen Beschwerden und Störungen helfen, darunter:

  • Rückenschmerzen und andere Beschwerden im Bewegungsapparat, zum Beispiel im Schulter- und Nackenbereich oder in den Händen und Füßen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Schwindel und Gleichgewichtsstörungen
  • Verdauungsbeschwerden, zum Beispiel Verstopfung oder Reizdarmsyndrom
  • Atemwegsbeschwerden, zum Beispiel Asthma oder Bronchitis
  •  Menstruationsbeschwerden, zum Beispiel Regelschmerzen oder PMS-Symptome
  • Beschwerden während der Schwangerschaft, zum Beispiel Rückenschmerzen oder Schulterbeschwerden
  • Chronische Schmerzen und Störungen, zum Beispiel Fibromyalgie oder chronisches Müdigkeitssyndrom
  • Rehabilitation nach Verletzungen oder Operationen

Ablauf der Behandlung

Nach einer ausführlichen Anamnese erfolgt die Diagnose und die eigentliche osteopathische Behandlung. Bei der Untersuchung wird das Gewebe Schicht für Schicht ertastet und Bewegungseinschränkungen und Spannungen erspürt. Mit den speziellen osteopathischen Techniken wird der entsprechende Bereich dann behandelt. 

Eine Behandlung dauert durchschnittlich 45 bis 60 Minuten und dem Körper werden dann etwa zwei bis drei Wochen Zeit gegeben, um auf die Behandlung zu reagieren. Das weitere Vorgehen wird dann individuell auf die Symptome des Patienten abgestimmt. Der genaue Verlauf ist jedoch vom Einzelfall abhängig.

Die Ausbildung in der Osteopathie

Die Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf deshalb nach der aktuellen Rechtslage nur von Ärzten oder Heilpraktikern praktiziert werden. Andere Berufsgruppen müssen die Heilpraktikererlaubnis erwerben und sind auf die Tätigkeit im Rahmen Ihres Grundberufs beschränkt. 

Je nachdem, an welchem Institut die Ausbildung absolviert wird, findet der Unterricht meist berufsbegleitet in Wochenendseminaren statt.

Generell gilt aber eine Stundenanzahl von 1350 Unterrichtsstunden als Standard in der Osteopathie, somit ergibt sich eine mehrjährige Ausbildung.

Der Unterricht ist aufgeteilt in Theorie und Praxis und umfasst medizinische Grundlagenfächer wie Anatomie und Physiologie sowie das Erlernen der verschiedenen osteopathischen Techniken. Eine Abschlussarbeit sowie eine schriftliche und eine praktische Prüfung beenden die Ausbildung. Die umfassende Ausbildung ist notwendig, um einerseits die vielen Bereiche der Osteopathie als eigenständige und wirksame Form der Medizin zu erlernen und andererseits die eigenen Hände zu feinfühligen Instrumenten zu schulen.

Entwicklung der Osteopathie

Die Osteopathie wurde im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still entwickelt. Still wurde 1828 in Virginia geboren und studierte Medizin, bevor er nach Kansas zog und dort als Arzt tätig wurde. Während seiner Arbeit beobachtete Still, dass viele Patienten, die unter Schmerzen und anderen Beschwerden litten, auch Strukturprobleme im Körper hatten, die auf Bewegungseinschränkungen oder Blockaden zurückzuführen waren.

Still entwickelte daher die Osteopathie als ganzheitliche Heilmethode, die sich auf die Diagnose und Behandlung von Beschwerden und Störungen im Körper konzentrierte. Er ging davon aus, dass alle Strukturen des Körpers, wie Muskeln, Knochen, Organe und Gefäße, miteinander verbunden sind und in Wechselbeziehung stehen. Still entwickelte daher manuelle Techniken, die dazu beitragen sollten, Blockaden im Körper zu lösen und das Gleichgewicht wiederherzustellen.

Still gründete 1892 die American School of Osteopathy in Kirksville, Missouri, die heute als Kirksville College of Osteopathic Medicine bekannt ist und die erste osteopathische Hochschule der Welt ist. Die Osteopathie hat sich seitdem zu einer weit verbreiteten Behandlungsmethode entwickelt und wird heute in vielen Ländern der Welt angewendet.

Anerkennung als Heilmethode

Die Anerkennung der Osteopathie als Heilmethode variiert je nach Land. In einigen Ländern, wie den USA, Kanada und Großbritannien, ist Osteopathie eine anerkannte medizinische Fachrichtung und Osteopathen sind als Fachärzte zugelassen. In anderen Ländern, wie Deutschland, ist Osteopathie jedoch keine anerkannte medizinische Fachrichtung und die Osteopathie  wird in Deutschland als ergänzende oder alternative Heilmethode betrachtet. Die Osteopathie darf in Deutschland heilkundlich (zur Behandlung von Krankheiten) nur von ÄrztInnen oder HeilpraktikerInnen eigenständig praktiziert werden.

Kostenübernahme

Osteopathische Behandlungen werden von vielen gesetzlichen und privaten Krankenkassen entweder ganz übernommen oder teilweise bezuschusst. Hier finden Sie eine Übersicht darüber, welche Kassen in welcher Höhe die Kosten für Osteopathie übernehmen.